Wenn ein Chor fast 30 Jahre quicklebendig existiert, verändert sich logischerweise auch die Musik des Repertoires. Das liegt zum einen an den verschiedenen Chorleiterinnen und Chorleitern, die uns in dieser Zeit begleitet und geführt haben.
Waren es anfangs zunächst contemporary Black gospels, so fächerte sich unser musikalisches Spektrum immer weiter auf, ohne jedoch den Schwerpunkt „Gospel“ zu verlassen. Da gab es erfolgreiche Stehversuche mit Gospelmessen englischer und deutscher Komponisten. Ebenso bereicherte Popmusik der 50er und 60er unsere Chorproben und Konzerte. In den letzten 11 Jahren kam Rockmusik ( z.B. von Toto ) hinzu, Musicalmelodien und -medleys, deutsche populäre Musik mit Tiefsinn ( z.B. von Gregor Meyle oder Sasha ) und englische Worshipsongs mit kraftvoller Klangentfaltung zeitgenössischer Komponisten und Arrangements.
Zudem finden sich immer wieder auch moderne Gospel aus der Feder unseres Chorleiters im Programm.
Wichtig war, ist und bleibt für uns, dass wir mit unserer Musik die Menschen berühren, nicht nur erreichen. So, wie wir Mittwochs in der Probe von der Musik ergriffen werden und sie mit Körper, Geist und Herz spüren, soll es auch unseren Gästen in den Konzerten ergehen. Ein nie langweiliges Wechselbad der Gefühle, der musikalischen Rhythmen, der tonalen Dynamik und der lauten wie auch leisen Klänge und Harmonien durchleben wir dann gemeinsam in fast 2 Stunden.
In dieser Zeit begleiteten uns zumeist 3 oder 4 Musiker als Band, die den klanglichen Teppich für uns ausrollen, auf dem wir und unsere Stimmen uns bewegen.
So versuchen wir, den in unserem Namen verankerten Begriff ,,unlimited“ mit Leben zu füllen, denn bei rund 50 Chormitgliedern bilden wir eine sehr heterogene Gemeinschaft, die sich in der Diversität der musikalischen Charaktere immer wieder zu einem homogenen Klangkörper formen lässt.